
Mit Rayman Raving Rabbids: TV Party schickt Ubisoft die kleinen, weißen, verrückten und überaus größenwahnsinnigen Hasen aus dem Rayman-Universum bereits zum dritten mal in einen kunterbunten Minispiele-Mix.
Ab auf das Wii Balance Board
Die wohl größte Neuerung im dritten Teil der Raving Rabbids-Serie ist der Einsatz des Wii Balance Board, welches von Nintendo erstmals mit Wii Fit eingeführt wurde. Zwei der vier Spiele aus der Demo boten die Unterstützung der großen, weißen Waage an. Voller Körpereinsatz wird also nun im Kampf gegen die Häschen von euch verlangt.
Mit allen Controllern ausgestattet, nahmen wir für das erste Spiel mit unseren Hintern Platz auf dem Wii Balance Board, welches vielen eher durch die Steuerung mit den Füßen bekannt sein dürfte. Auf den ersten Blick skurril, aber von einem solch durchgeknallten Titel nicht anders zu erwarten. Rayman Raving Rabbids-typisch wird vor jedem Minispiel erst einmal die Steuerung erklärt. Während euer Hase auf einer Kuh eine Schneepiste hinab rutscht, steuert ihr diesen mit Hilfe eures Gleichgewichts. Wie auf einem Schlitten müsst ihr also vor dem Fernseher den gesamten Körper nach links und rechts neigen, um auf der Piste voran zu kommen und Hindernissen auszuweichen. Tore, welche Extrapunkte einbringen, müssen natürlich auch geschickt durchfahren werden. Lehnt man sich zügig nach hinten, aktiviert man einen kurzen Turbo. Ab und an erscheinen Sprungschanzen auf der Strecke, welche Hase samt Kuh in die Luft befördern. Nun kommen Wiimote und Nunchuk zum Einsatz. Zwei Pfeile, welche auf dem Bildschirm erscheinen, zeigen an, wie die beiden Steuereinheiten geschwungen werden müssen. Hier zählt besonders das Tempo, welches Extrapunkte einbringt. Für jede erfolgreich ausgeführte Bewegung gibt es außerdem eine lustige Animation von Hase und Kuh als Belohnung. Am Ende der Piste werden Zeit und Punkte in eine Highscoreliste eingetragen.
Spiel zwei, welches ebenfalls das Wii Balance Board unterstützt, ähnelt dem ersteren ziemlich. Nun darf allerdings wieder wie gewohnt auf dem Board mit beiden Füßen gestanden werden. Verrückt wie die Hasen sind, machen sie auch vor dem Weltall keinen Halt. So wird eines der weißen Fellkneule mit viel Karacho ins All geschossen. Auf einem Bügelbrett surft dieser nun durch Asteroidenfelder und anderen Weltraumschrott Richtung Ziel. Das Wii Balance Board steht dabei senkrecht zum Fernseher. Lehnt man sich nun nach links und rechts, tut es der Hase auf dem Bildschirm ebenso. Lehnt man sich nach vorne oder hinten, lässt dies den Hasen logischerweise nach unten sinken bzw. nach oben steigen. Eure Aufgabe ist es nun, den Hasen sicher durch das All zu manövrieren. Runde, leuchtende Ringe müssen dabei für einen möglichst hohen Highscore am Ende durchflogen werden. Nach kurzer Zeit erscheint eine Abzweigung. Links und in blau gehalten verläuft der leichte Weg, während Spieler, welche auf Anhieb gut mit der Steuerung zurecht kommen, den roten und schweren Weg auf der rechten Seite wählen dürfen. Im Grunde unterscheiden sich beide Wege vor durch die Geschwindigkeit und die Hindernisse auf der Strecke, welche umflogen werden müssen. Zum Schluss gibt es, wie bereits im ersten Spiel, eine Highscoreliste.
Die zwei übrigen Minispiele, für welche nur Wiimote und Nunchuk nötig waren, unterschieden sich lediglich in ihrer Schwierigkeit. Tanzen mit den Rabbids war diesmal angesagt. Zu dritt hampelten wir also vor dem Fernseher die am oberen Bildschirmrand entlang laufenden Bewegungen nach. Je besser das eigene Timing war, desto mehr Punkte brachte dies ein. Unter dem Balken mit den auszuführenden Bewegungen sitzen vier Rabbids an Quizshow-ähnlichen Pulten – pro Spieler ein Rabbid. Je häufiger man die Bewegungsabläufe mit Wiimote und Nunchuk richtig nachtanzt, desto aktiver wird euer Rabbid. Lustig sind die Animationen zwar an anzusehen, leider hat man aber kaum die Gelegenheit auf diese zu achten, da man eher damit beschäftigt ist, eine hohe Punktzahl durch perfektes Timing zu erreichen.
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